Osteoporose — Knochendichte und -stoffwechsel messen

Stellen Sie sich eine Baustelle vor: Wo immer ein Haus gebaut oder abgerissen wird, entsteht Abfall. Genauso ist es in unseren Knochen. Sowohl die Aufbau- wie auch die Abbauvorgänge hinterlassen Stoffwechselprodukte, die ins Blut gelangen. Diese Substanzen lassen sich im medizinischen Labor sehr zuverlässig messen.
Mit diesen "Markern" kann der Arzt die Geschwindigkeit des Knochenumbaus im Körper beurteilen. Das ist wichtig zu wissen, weil das Risiko einer künftigen Osteoporose abhängt von der aktuellen Knochendichte, dem aktuellen Knochenumbau.
Hier, in der Früherkennung, liegt der Vorteil dieser Laboranalyse. Denn im Gegensatz zu einer Knochendichte-Messung dienen "Markern" nicht nur dazu, die Erkrankung Osteoporose festzustellen. Sie ermitteln vielmehr, welche Bilanz das persönliche Knochenkonto aufweist.
Diese Vorsorgeuntersuchung lohnt sich, wird zurzeit aber nicht von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt. Sie erhalten sie als Individuelle Gesundheitsleistung - bevor der Knochen schwach wird.

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