Wieviel Vitamin D braucht der Körper?

Vitamin-D ist ein echter »Vieleskönner«

Vitamin D ist gar kein "richtiges" Vitamin - sondern ein Pro-Hormon, also eine Hormonvorstufe. Vitamin D fungiert als eine Art biochemischer Zentralschalter, der die verschiedensten Vorgänge im Körper anknipst.
Unser Lebensstil bewirkt eine völlige Unterversorgung mit Vitamin D. Wir sperren die Sonne größtenteils aus - in der Arbeit wie auch häufig in der Freizeit. Große Untersuchungen mit Tausenden Teilnehmern zeigen, dass mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel aufweist. Und das ist fatal, wenn wir gute Nerven, gesunde Muskeln und Gefäße, harte Knochen, frohe Laune und eine starke Abwehr bis ins hohe Alter haben wollen. Immer mehr Ärzte und Mediziner raten deshalb, den individuellen Vitamin-D-Spiegel deutlich anzuheben. Nur so lassen sich präventive Effekte erzielen.
Die aktuellen Empfehlungen von sachkundigen Experten sind daher wesentlich höher als die Werte, die derzeit noch kursieren. Wir können davon ausgehen, dass künftig 40 bis 50 Nanogramm Vitamin D pro Milliliter Blut als untere Grenze angesehen werden - anstatt 20 ng/ml, was bislang noch als "normal" gilt.
Wie geht das, den Vitamin-D-Spiegel anheben? Mit täglich Sonne satt. Oder - realistischerweise - mit einer Supplementierung in Form von Tabletten, Öl oder Injektionen. Wie aber ist Ihre persönliche Ausgangssituation? Woher wissen Sie, wann Sie eine ausreichende Verbesserung Ihrer Vitamin-D-Werte erreicht haben? Und nicht zuletzt: Wie viel müssen Sie überhaupt einnehmen? Denn hoch dosierte Vitamin-D-Präparate sind verschreibungspflichtig.
Mit einem einfachen Labortest (zirka 30 €) begleitet Ihr Arzt Sie daher auf dem Weg zu einer ausreichenden Versorgung. Aus einem Tropfen Blut wird die sogenannte Speicherform des Vitamin D, 25D, bestimmt.

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